Eine lose Zahnspange ist für viele Kinder der erste Schritt in eine kieferorthopädische Behandlung. Für Eltern ist sie vor allem eine Frage: Muss das jetzt sein?
Genau da setzen wir an. Bei ortholoft, Kieferorthopäde in München, bekommen Sie zuerst eine Einschätzung und erst danach einen Behandlungsplan, manchmal auch den Rat, noch ein Jahr zu warten. Die Praxis liegt in der Nordendstraße in Schwabing-West und ist eine reine Fachpraxis für Kieferorthopädie. Behandelt wird ausschließlich von Dr. med. dent. Dominik Pfeil, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, mit rund 2.000 kieferorthopädischen Behandlungen in seiner bisherigen Laufbahn. Die Erstberatung kostet für gesetzlich Versicherte und für Selbstzahlende nichts.
Auf dieser Seite lesen Sie, wie eine lose Zahnspange wirkt, welche Formen hier zum Einsatz kommen und welche nicht, ab welchem Alter eine Behandlung sinnvoll ist, wie lange Ihr Kind sie trägt und was die Krankenkasse übernimmt. Alle Behandlungen für Kinder und Jugendliche im Überblick.
Table of Contents
- Was eine lose Zahnspange ist, und wie sie Zähne und Kiefer bewegt
- Wann wir bei ortholoft eine lose Zahnspange einsetzen, und wann wir abwarten
- Welche losen Zahnspangen wir bei ortholoft einsetzen, und welche nicht
- Was eine lose Zahnspange leisten kann, und wo sie an Grenzen stößt
- Vom Scan zur fertigen losen Zahnspange: wie wir bei ortholoft ohne Abdruck arbeiten
- Tragezeit und Alltag mit der losen Zahnspange: Schule, Sport und Musik
- Wenn die lose Zahnspange drückt, verloren geht oder liegen bleibt
- Was eine lose Zahnspange kostet, und was die Krankenkasse übernimmt
- Nach der losen Zahnspange: feste Zahnspange und Retention
- Die lose Zahnspange beim Kieferorthopäden für Kinder in München
- Erstberatung für Ihr Kind beim Kinder-Kieferorthopäden in München
- Häufige Fragen von Eltern zur losen Zahnspange
Was eine lose Zahnspange ist, und wie sie Zähne und Kiefer bewegt
Eine lose Zahnspange ist ein herausnehmbares Gerät aus Kunststoff und feinen Drahtelementen, individuell gefertigt für den Kiefer Ihres Kindes. Die lose Zahnspange liegt am Gaumen oder im Unterkiefer auf, wird über Klammern an den Backenzähnen gehalten und gibt über Schrauben, Bögen oder Federn leichten, gerichteten Druck ab. Anders als eine feste Zahnspange arbeitet sie nicht rund um die Uhr, sondern genau so lange, wie sie im Mund ist. An diesem Punkt entscheidet sich die ganze Behandlung, deshalb steht er hier ganz vorn.
Gefertigt wird jede herausnehmbare Apparatur im Fachlabor Klee, einem zertifizierten deutschen Dentallabor mit direktem Draht in die Praxis. Grundlage ist kein Abdruck, sondern ein digitaler Scan. Ob eine lose Zahnspange im Einzelfall etwas ausrichtet, hängt davon ab, welche Aufgabe sie bekommt: Zähne verschieben oder Wachstum lenken. Das sind zwei verschiedene Dinge, und nicht jede Bauform kann beides.
Lose Zahnspange, Zahnklammer, herausnehmbare Apparatur: drei Namen für dieselbe Sache
Im Süden sagen viele Familien Zahnklammer, manche kennen den Begriff aus der eigenen Kindheit noch als Plättchen oder Platte. Fachlich heißt die Bauform herausnehmbare Apparatur, im Behandlungszimmer fällt meist einfach lose Spange. Gemeint ist dasselbe Gerät. Zahnklammern gibt es dabei in sehr unterschiedlichen Ausführungen, vom einfachen Halteelement bis zur Apparatur, die den Unterkiefer im Wachstum führt. Ist dagegen von einer festen Zahnklammer die Rede, geht es um die festsitzende Zahnspange mit Brackets, und die arbeitet nach einem anderen Prinzip.
Wann wir bei ortholoft eine lose Zahnspange einsetzen, und wann wir abwarten
Die erste Vorstellung beim Kieferorthopäden in München ist mit etwa sechs Jahren sinnvoll, sobald der erste große Backenzahn durchgebrochen ist. Das fällt bei den meisten Familien in den Übergang von der Kita in die Grundschule, und es heißt ausdrücklich nicht, dass dann auch behandelt wird. Von einer Frühbehandlung spricht man bei Maßnahmen vor der zweiten Wechselgebissperiode, also etwa zwischen dem vierten und neunten Lebensjahr, und die bleibt bei ortholoft die Ausnahme. Die eigentliche Hauptbehandlungszeit liegt bei etwa elf Jahren, bei Mädchen ab zehn, bei Jungen ab elf.
Dafür gibt es einen fachlichen Grund, und er ist gut untersucht. Ein Cochrane-Review zur Behandlung vorstehender Oberkieferfrontzähne kommt zu dem Ergebnis, dass eine frühe zweiphasige Behandlung gegenüber einer einphasigen im Jugendalter keinen zusätzlichen Vorteil bringt, mit einer Ausnahme: Die Häufigkeit von Frontzahnverletzungen sinkt deutlich, 24 von 117 früh behandelten Kindern gegenüber 44 von 120 später behandelten. Auch die S3-Leitlinie „Ideale Behandlungszeitpunkte kieferorthopädischer Anomalien“ der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie hält das erhöhte Traumarisiko bei stark vorstehenden Oberkieferfrontzähnen mit starkem Konsens fest.
Für Sie als Eltern heißt das zweierlei. Steht die Frontzahnstufe deutlich vor, ist früh behandeln sachlich begründet, und zwar unabhängig davon, wie die Zähne aussehen. Der Altersgipfel für solche Unfälle liegt zwischen sieben und elf Jahren, Jungen trifft es rund dreimal häufiger. Bei einer Zahnspange Jungs früher zu beginnen als Mädchen, hat also nicht mit Ungeduld zu tun, sondern mit Statistik. In allen anderen Fällen kostet eine zu früh eingegliederte lose Zahnspange Ihr Kind Tragezeit, ohne dass am Ende mehr dabei herauskommt.
Wann der richtige Moment gekommen ist, hängt am verbleibenden Wachstum, und ein Teil davon liegt in der Familie: Kieferform und Bisslage sind stark erblich. Deshalb schaut Dr. Pfeil in der Beratung auch die Eltern an und fragt nach, wie der Biss beim Vater aussieht.
„Ich baue keine Apparatur ein, nur weil sie abrechenbar ist. Wann der richtige Zeitpunkt für eine lose Zahnspange ist, entscheidet das Restwachstum, und das sehe ich oft schon, wenn die Eltern mit im Raum sitzen.“
Dominik Pfeil, D.D.S., specialist in orthodontics, owner of the ortholoft practice
Wann zum Kieferorthopäden und ob die erste Kontrolle in München-Schwabing schon zu einer Behandlung führt, klären wir in einem Termin, der für gesetzlich Versicherte nichts kostet. Ausführlich steht das im Beitrag Ab welchem Alter zum Kieferorthopäden.

Welche losen Zahnspangen wir bei ortholoft einsetzen, und welche nicht
Herausnehmbare Apparaturen sind kein einheitliches Produkt. Drei Bauformen kommen hier zum Einsatz, jede mit einer klar umrissenen Aufgabe.
Die Sander-II-Apparatur, wenn der Unterkiefer zurücksteht
Liegt der Unterkiefer erkennbar hinter dem Oberkiefer, kommt die Sander-II-Apparatur infrage, eine Vorschubdoppelplatte aus zwei getrennten Platten für Ober- und Unterkiefer. Beim Zubeißen treffen die Führungsstege der oberen Platte auf eine schiefe Ebene in der unteren und führen den Unterkiefer nach vorn. Sie nutzt damit eine Wachstumsphase, die sich später nicht wiederholen lässt, und sie ist die einzige herausnehmbare Apparatur, für die aus unserer Sicht eine belastbare Evidenz vorliegt.
„Wenn ich ein herausnehmbares Gerät einsetze, dann die Sander-II-Apparatur. Sie ist die einzige, bei der ich die Evidenz sehe, und sie arbeitet nur, solange das Kind sie trägt.“
Dominik Pfeil, D.D.S., specialist in orthodontics, owner of the ortholoft practice
Die Gaumennahterweiterung, wenn der Oberkiefer zu schmal ist
Ist der Oberkiefer zu schmal, wird er über eine Gaumennahterweiterung verbreitert. Streng genommen ist sie keine lose Zahnspange, weil sie fest sitzt, in der Beratung fällt sie aber fast immer im selben Atemzug, und in der Praxis ist sie die häufigere Apparatur. Bei ortholoft wird sie ausschließlich gegossen gefertigt, auf Basis des Intraoralscans, ohne Bänder und ohne Abformung. Für Ihr Kind ist das beim Ein- und Ausgliedern spürbar angenehmer. Ist die Gaumennaht altersbedingt bereits verschlossen, kommt eine skelettal verankerte Variante infrage.
Das Klasse-II-Gerät, und was hier nicht gebaut wird
Ergänzend ist ein Klasse-II-Gerät mit Scharniermechanik im Einsatz, ebenfalls aus dem Fachlabor Klee. Was Eltern dagegen als Plättchen, Platte oder klassische Dehnplatte kennen, setzen wir nicht ein. Auch funktionskieferorthopädische Geräte, die vor allem die Muskulatur trainieren sollen, gehören nicht zum Spektrum. Diese Entscheidung ist fachlich begründet: Für diese Bauformen fehlt der Wirknachweis, den wir für die Behandlung eines Kindes voraussetzen.
Was eine lose Zahnspange leisten kann, und wo sie an Grenzen stößt
Eine lose Zahnspange kann Wachstum lenken. Sie führt den Unterkiefer, entwickelt den Oberkiefer in der Breite und schafft damit Platz, bevor die bleibenden Zähne durchbrechen. Das ist die Stärke der losen Zahnspange, und dafür gibt es ein Zeitfenster.
Was sie nicht kann, ist eine Zahnstellung im bleibenden Gebiss präzise korrigieren. Einen Zahn samt Wurzel zu bewegen, ihn um die eigene Achse zu drehen oder eine Lücke kontrolliert zu schließen, verlangt eine Mechanik, die dauerhaft wirkt und an jedem einzelnen Zahn angreift. Das leistet die feste Zahnspange für Kinder, nicht die herausnehmbare Apparatur.
Dazu gehört eine Einordnung, die selten jemand ausspricht: Außerhalb der Traumavermeidung ist der Nutzen einer frühen Behandlung gegenüber einer späteren nicht belegt. Eine lose Zahnspange macht eine spätere feste also in der Regel nicht überflüssig, sie bereitet sie vor. Wer die lose Zahnspange als Ersatz versteht, wird enttäuscht. Wer sie als ersten von zwei Abschnitten versteht, bekommt häufig eine kürzere und einfachere Hauptbehandlung. Eine Zahnfehlstellung bei Kindern ist selten mit einem einzigen Gerät erledigt, und das sagen wir lieber in der Erstberatung als in der Planbesprechung.
Vom Scan zur fertigen losen Zahnspange: wie wir bei ortholoft ohne Abdruck arbeiten
Eine lose Zahnspange entsteht hier ohne Abformmasse. Der Gebissbefund läuft über einen Intraoralscan von rund drei Minuten: kein Löffel, kein Würgereiz, kein zweiter Versuch, weil das Kind sich bewegt hat.
„Wir haben keinen einzigen Abformlöffel im Haus. Für Kinder ist das der größte Unterschied zu dem, was ihre Eltern noch kennen.“
Dominik Pfeil, D.D.S., specialist in orthodontics, owner of the ortholoft practice
Bis zum Behandlungsstart sehen wir uns dreimal. In der Erstberatung klären wir Ihr Anliegen, untersuchen und scannen. Besteht eine Indikation, schließt sich die Anfangsdiagnostik direkt an, mit digitalem Fernröntgenseitenbild und Panoramaschichtaufnahme im Haus, softwaregestützt ausgewertet in OnyxCeph. Damit sparen Sie sich einen Weg. Nach ein bis zwei Wochen folgt die Planbesprechung: welche Apparatur vorgesehen ist, wie lange sie getragen wird, was sie kostet. Beim dritten Termin wird die lose Zahnspange eingegliedert und angepasst.
Beraten wird Ihr Kind in einem eigenen kleinen Zimmer, nicht im großen Behandlungsraum. Der Grund ist simpel: Vor dem schwarzen Stuhl und dem großen Spiegel werden Kinder still, im kleinen Raum reden sie. Die Anamnese füllen Sie währenddessen am iPad aus, die Praxis arbeitet papierlos und druckt auf Wunsch aus.
Tragezeit und Alltag mit der losen Zahnspange: Schule, Sport und Musik
Die Wirkung einer losen Zahnspange hängt an einer einzigen Größe, und das ist die Tragezeit. Sie arbeitet nur, solange sie im Mund ist, und sie arbeitet nicht schneller, wenn sie länger im Schrank liegt. Wie der Tragerhythmus für Ihr Kind aussieht, legen wir in der Planbesprechung fest, abhängig von Bauform und Behandlungsziel.
Die ersten Tage sind die unangenehmsten, und Sie hören das hier und nicht erst beim Kontrolltermin. Die Zahnspange fühlt sich groß an, die Aussprache ist ungewohnt, der Speichelfluss nimmt kurz zu. Das legt sich meist innerhalb weniger Tage, und lautes Vorlesen beschleunigt es, weil sich die Zunge dabei am schnellsten umstellt.
Im Alltag haben sich drei Gewohnheiten bewährt, bei Mädchen wie bei Jungs. Zum Essen kommt die lose Zahnspange heraus und danach wieder hinein. Sie gehört in die Dose und nie in die Serviette, weil sie dort im Zweifel im Müll landet. Und beim Sport bleibt sie in der Dose, beim Schwimmen im Nordbad ebenso, weil Chlorwasser dem Kunststoff nicht guttut. Wer ein Blasinstrument spielt, nimmt sie zum Üben heraus.
Gereinigt wird die lose Zahnspange morgens mit einer weichen Bürste und kaltem Wasser, ohne Zahnpasta, weil der Kunststoff sonst matt und rau wird. Heißes Wasser verformt sie. Wie die Zähne währenddessen sauber bleiben, steht unter Zahnspange richtig reinigen. Zur Behandlung gehört außerdem eine Fluoridierung mit einer Depotwirkung von sechs bis neun Monaten. Kontrolltermine liegen alle sechs bis zehn Wochen, der Folgetermin wird vereinbart, bevor Sie die Praxis verlassen.
Wenn die lose Zahnspange drückt, verloren geht oder liegen bleibt
In fast jeder Behandlung kommt einer dieser Fälle mindestens einmal vor.
Die Zahnspange drückt. Nach dem Eingliedern und nach jedem Nachstellen ist Druck normal, starke Schmerzen sind es nicht. Wird eine Stelle wund, rufen Sie an. Wir sehen Ihr Kind noch am selben Tag und schleifen die Stelle frei, das dauert wenige Minuten.
Die Zahnspange geht verloren oder bricht. Fehlt die Apparatur zwei Wochen, wandern die Zähne zurück, und die Behandlung verlängert sich. Melden Sie sich deshalb sofort und nicht beim nächsten regulären Termin. Ob repariert oder neu gefertigt wird, entscheidet sich beim Ansehen. Für ein gelöstes Bracket oder einen piekenden Draht gilt derselbe Weg, tagesaktuell nach telefonischer Anmeldung.
Die Zahnspange bleibt in der Schublade. Das ist der häufigste Fall und der einzige, der die Behandlung wirklich gefährdet. Wir merken es beim Kontrolltermin, weil die Apparatur dann nicht mehr passt. Bei mangelnder Mitarbeit gehen wir in drei Stufen vor: erst das Gespräch mit dem Kind, dann der Anruf bei Ihnen mit Bitte um einen Folgetermin und begleitender Fotodokumentation, zuletzt die Mitteilung an die Krankenkasse. Dahinter steht die Haftung: Während der Behandlung tragen wir Verantwortung für die Zahngesundheit Ihres Kindes.
„Eine Spange in der Schublade bewegt keinen Zahn. Wenn das passiert, spreche ich zuerst mit dem Kind und nicht über das Kind.“
Dominik Pfeil, D.D.S., specialist in orthodontics, owner of the ortholoft practice
Was eine lose Zahnspange kostet, und was die Krankenkasse übernimmt
Auch bei einer losen Zahnspange trägt die gesetzliche Krankenversicherung bei Kindern und Jugendlichen einen Teil der kieferorthopädischen Behandlung mit. Ob und in welcher Höhe, hängt an der KIG-Einstufung. KIG steht für kieferorthopädische Indikationsgruppen, eine Skala von eins bis fünf, mit der der Behandlungsbedarf bewertet wird. Ab Stufe drei beteiligt sich die Kasse, darunter handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung. Diese Einstufung nehmen wir in der Anfangsdiagnostik vor und erklären sie Ihnen, bevor eine Entscheidung ansteht. Einen Kassensitz hat die Praxis, gesetzlich Versicherte behandeln wir regulär.
Was eine lose Zahnspange kostet, hängt damit weniger am Gerät als an der Einstufung und am Umfang der Behandlung. Den Heil- und Kostenplan erstellen wir noch am Tag der Beratung, mit einer verständlichen Zusammenfassung vorweg: zuerst lesen Sie, was Ihr Kind bekommt und was es kostet, erst danach kommen die Abrechnungspositionen. Wer privat oder zusatzversichert ist, bekommt ihn vorab digital zum Einreichen. Zahlen können Sie in einer Summe mit Skonto, in Raten über bis zu vierundzwanzig Monate zinsfrei oder nach Leistung, abgewickelt über Nelly Solutions und ohne Schufa-Abfrage. Alles zu Zahnspange, Kosten und Kassenleistung steht auf unserer Kostenseite.
Nach der losen Zahnspange: feste Zahnspange und Retention
Ist das Wachstum gelenkt und der Platz geschaffen, übernimmt die feste Zahnspange die Feinarbeit an der Zahnstellung. Eine Zahnspange mit Brackets für Kinder wird meist mit etwa elf Jahren gesetzt und bleibt in der Regel eineinhalb bis zwei Jahre. Wir arbeiten mit Empower-Brackets von American Orthodontics, selbstligierend, in Metall und in Keramik, beides ohne Preisunterschied. Rund neunzig Prozent der jugendlichen Patientinnen und Patienten wählen Metall, häufig mit farbigen Gummis.
Am Ende steht in beiden Fällen die Retention, und sie entscheidet darüber, ob das Ergebnis bleibt. Standard sind festsitzende Retainer, digital geplant über RetainerHub, vom Scan über die Modellierung bis zum Einsetzen. Bei hohem Rückfallrisiko kommt ein herausnehmbares Gerät dazu. Die Retentionskontrolle findet einmal im Jahr statt, auf eingesetzte Retainer geben wir zwei Jahre Garantie.

Die lose Zahnspange beim Kieferorthopäden für Kinder in München
Eine kieferorthopädische Behandlung ist keine Sache von zwei Terminen, sie begleitet Ihr Kind über Jahre. Deshalb zählt, wie gut die Praxis in einen Schulalltag passt. Termine gibt es montags, dienstags und donnerstags bis 18:30 Uhr, dazu ein Samstag im Monat nach Vereinbarung. Im Wartebereich sitzen Sie in der Regel fünf bis zehn Minuten, und eine Kontrolle bei einer losen Zahnspange ist ein kurzer Termin. Vom Gisela-Gymnasium sind es 250 Meter, also vier Gehminuten über den Elisabethplatz. Ein Termin am Nachmittag geht damit meist ohne Fehlstunde, und für Schülerinnen und Schüler des Sophie-Scholl-Gymnasiums lässt er sich ähnlich gut legen.
Ein Behandlungszimmer hat zwei Behandlungsplätze nebeneinander. Bei kurzen Kontrollterminen heißt das, dass Geschwister nicht nacheinander drankommen, sondern gleichzeitig. Als Kieferorthopäde München mit Geschwisterterminen ist das der Unterschied zwischen einem und zwei freien Nachmittagen im Monat.
Aus Schwabing-Freimann, von der Alten Heide und aus dem Domagkpark liegt die Praxis für Familien vom Oskar-von-Miller-Gymnasium in erreichbarer Nähe. Bei sechs Terminen im Jahr fällt der Weg kaum ins Gewicht, und dasselbe gilt als Kieferorthopäde für Schwabing, Maxvorstadt und Neuhausen. Wer eine lose Zahnspange für Kinder in München sucht und dabei auf kurze Wege achtet, findet hier beides.
Pediatric Orthopedics in Munich-Schwabing: How to Find Us
Wer nach Kinderorthopädie in München-Schwabing sucht, meint fast immer die Kieferorthopädie für Kinder. ortholoft ist eine reine Fachpraxis dafür, zu finden als Kieferorthopäde in München-Schwabing, in der Nordendstraße. Der Eingang liegt ebenerdig im Erdgeschoss eines Altbaus, Stufen gibt es keine. Mit Kinderwagen kommen Sie ohne Umweg hinein, was eine barrierefreie kieferorthopädische Praxis in München zu einer Seltenheit macht.
Die Tram 27 und 28 halten unmittelbar vor der Praxis, die Haltestelle heißt Nordendstraße. Vom Hohenzollernplatz sind es mit der U2 und der U8 wenige Gehminuten, und der Elisabethmarkt liegt fußläufig, falls nach dem Termin noch etwas zu erledigen ist. Fahrräder stellen Sie direkt vor der Tür ab. Praxiseigene Parkplätze gibt es nicht.
Innen führt eine Farblogik durch die Praxis: zwei getrennte Wartebereiche, ein heller Jugendlichenbereich mit farbigem Glas, ein eigener Prophylaxeraum. Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden hier unter einem Dach behandelt, aber nicht im selben Zimmer.
Erstberatung für Ihr Kind beim Kinder-Kieferorthopäden in München
Im ersten Termin sprechen Sie mit Dr. Dominik Pfeil, Kieferorthopäde in München, über Ihr Anliegen und über das, was Ihnen an den Zähnen Ihres Kindes aufgefallen ist. Danach folgt die Untersuchung mit einem Intraoralscan, ganz ohne Abdruck. Sie bekommen eine verständliche Einschätzung: ob eine lose Zahnspange infrage kommt, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist oder ob abwarten die bessere Entscheidung wäre. Besteht eine Indikation, schließt sich die Anfangsdiagnostik direkt an. Das Gespräch dauert fünf bis fünfzehn Minuten, terminiert ist eine halbe Stunde, damit Ihre Fragen Platz haben. Eine Überweisung brauchen Sie nicht.
Als Kieferorthopäde für Kinder und Jugendliche in Schwabing finden Sie uns in der Nordendstraße 56. Telefonisch erreichen Sie uns unter 089 20001060, online über die Terminbuchung. Für gesetzlich Versicherte und für Selbstzahlende ist die Erstberatung kostenfrei und verpflichtet zu nichts.
Häufige Fragen von Eltern zur losen Zahnspange
Ab welchem Alter braucht mein Kind eine lose Zahnspange?
Die erste Vorstellung ist mit etwa sechs Jahren sinnvoll, sobald der erste große Backenzahn durchgebrochen ist. Das fällt meist in den Übergang von der Kita in die Grundschule. Hinschauen heißt an dieser Stelle aber nicht behandeln: Eine lose Zahnspange kommt in diesem Alter nur infrage, wenn eine Funktionseinschränkung vorliegt oder ein Wachstumsgrund dafür spricht. Die eigentliche Hauptbehandlungszeit liegt bei etwa elf Jahren, bei Mädchen häufig schon ab zehn, bei Jungen ab elf. Ob eine lose Zahnspange für Ihr Kind jetzt der richtige Schritt ist, lässt sich nur am Befund beantworten, und dazu gehört auch das verbleibende Wachstum. Wer eine Kieferorthopädie für Kinder in München sucht, bekommt bei ortholoft eine Einschätzung, die für gesetzlich Versicherte nichts kostet und zu nichts verpflichtet. Eine Überweisung brauchen Sie dafür nicht.
Wie lange muss mein Kind die lose Zahnspange tragen?
Eine lose Zahnspange wirkt nur, solange sie im Mund ist, deshalb entscheidet die Tragezeit über die Behandlungsdauer und nicht der Kalender. Getragen wird die lose Zahnspange nachts durchgehend, dazu ein verabredeter Teil des Tages. Tragezeit und Dauer einer losen Zahnspange legen wir in der Planbesprechung fest, weil beides von Bauform und Befund abhängt und sich von Kind zu Kind deutlich unterscheidet. Bei jedem Kontrolltermin alle sechs bis zehn Wochen sehen wir, wie weit die Behandlung ist, und stellen die Apparatur nach. Wer die Zahnspange regelmäßig weglässt, verlängert die Behandlung, und das fällt sofort auf, weil sie dann nicht mehr richtig sitzt. Aufholen lässt sich verlorene Tragezeit nicht, sie verschiebt nur das Ende nach hinten.
Tut eine lose Zahnspange weh?
In den ersten Tagen und nach jedem Nachstellen drückt die lose Zahnspange, das gehört dazu und lässt in der Regel nach wenigen Tagen nach. Der Druck ist das Zeichen dafür, dass die Zahnspange arbeitet. Starke oder anhaltende Schmerzen sind dagegen nicht normal, und eine Stelle, die wund wird, gehört angeschaut und nicht ausgehalten. Rufen Sie in diesem Fall an: Wir sehen Ihr Kind tagesaktuell nach telefonischer Anmeldung und schleifen die lose Zahnspange an der betreffenden Stelle frei. Das dauert wenige Minuten und ist kein Aufwand, über den Sie nachdenken müssen. In den ersten Tagen hilft es außerdem, weichere Kost zu wählen, bis sich das Gefühl gelegt hat.
Kann mein Kind mit der losen Zahnspange sprechen, essen und Sport machen?
Gesprochen wird mit der losen Zahnspange, und die Aussprache normalisiert sich meist innerhalb weniger Tage. Lautes Vorlesen zu Hause beschleunigt das, weil sich die Zunge dabei am schnellsten an den neuen Platzbedarf gewöhnt. Zum Essen kommt die lose Zahnspange heraus und danach wieder hinein, damit sie weder bricht noch die Reinigung erschwert. Beim Sport bleibt sie ebenfalls draußen, beim Schwimmen sowieso, weil Chlorwasser den Kunststoff angreift. Wer ein Blasinstrument spielt, nimmt sie zum Üben heraus. Wichtig ist nur, dass die Zahnspange in diesen Zeiten in der Dose liegt und nicht lose in der Tasche, denn die meisten Verluste passieren genau dann.
Wie wird eine lose Zahnspange richtig gereinigt?
Gereinigt wird die lose Zahnspange einmal täglich mit einer weichen Bürste und kaltem Wasser, am besten morgens nach dem Herausnehmen. Zahnpasta gehört nicht dazu: Die Putzkörper machen den Kunststoff mit der Zeit rau und matt, und auf einer rauen Oberfläche setzt sich Belag schneller fest. Heißes Wasser verformt die Zahnspange und macht sie im schlimmsten Fall unbrauchbar. Reinigungstabletten aus der Drogerie sind möglich, einmal in der Woche genügt dafür. Die Aufbewahrungsdose wird ebenfalls regelmäßig ausgespült, weil sich dort sonst Feuchtigkeit und Bakterien sammeln. Und die Zähne selbst werden geputzt, bevor die lose Zahnspange wieder eingesetzt wird.
Was passiert, wenn mein Kind die lose Zahnspange nicht regelmäßig trägt?
Dann bewegt die lose Zahnspange nichts, und die Behandlung verlängert sich. Das ist der häufigste Grund dafür, dass eine Behandlung länger dauert als geplant, und er lässt sich früh erkennen: Wenn die Zahnspange beim Kontrolltermin nicht mehr richtig sitzt, war sie längere Zeit nicht im Mund. Wir sprechen das offen an, und zwar zuerst mit Ihrem Kind, nicht über Ihr Kind hinweg. Führt das nicht weiter, rufen wir Sie an, bitten um einen Folgetermin und dokumentieren den Verlauf mit Fotos. Erst als letzter Schritt geht eine Mitteilung an die Krankenkasse. Dahinter steht keine Strenge, sondern die Haftung: Während der Behandlung tragen wir Verantwortung für die Zahngesundheit Ihres Kindes.
Was kostet eine lose Zahnspange, und zahlt die Krankenkasse?
Bei Kindern und Jugendlichen beteiligt sich die gesetzliche Krankenversicherung an der kieferorthopädischen Behandlung, wenn der Befund es hergibt. Maßstab ist die KIG-Einstufung, eine Skala von eins bis fünf: Ab Stufe drei zahlt die Kasse mit, darunter handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung. Was eine lose Zahnspange im Einzelfall kostet, hängt damit weniger am Gerät als an dieser Einstufung und am Umfang der Behandlung. Die Einstufung nehmen wir in der Anfangsdiagnostik vor und erklären sie Ihnen, bevor eine Entscheidung ansteht. Den Heil- und Kostenplan bekommen Sie noch am Tag der Beratung, mit einer verständlichen Zusammenfassung vorweg. Zahlen können Sie in einer Summe, in Raten über bis zu vierundzwanzig Monate zinsfrei oder nach Leistung, ohne Schufa-Abfrage. Eine pauschale Erstattungszusage können wir vorher nicht geben, das hängt an Ihrer Kasse und am Befund.
Was ist der Unterschied zwischen loser und fester Zahnspange?
Die lose Zahnspange wird herausgenommen und wirkt nur, solange sie getragen wird. Die Stärke der losen Zahnspange liegt im Wachstum: Sie führt den Unterkiefer, entwickelt den Oberkiefer in der Breite und schafft Platz, bevor die bleibenden Zähne durchbrechen. Eine feste Zahnklammer mit Brackets sitzt dagegen dauerhaft, arbeitet rund um die Uhr und bewegt einzelne Zähne kontrolliert, auch samt Wurzel. Was eine lose Zahnspange nicht kann, ist eine Zahnstellung im bleibenden Gebiss präzise korrigieren. Deshalb ersetzt sie keine feste Zahnspange, sondern bereitet sie in vielen Fällen vor. In der Praxis folgen die beiden häufig aufeinander: erst das Wachstum lenken, dann die Zahnstellung fein einstellen.
Ist eine Frühbehandlung mit loser Zahnspange wirklich nötig?
Die Studienlage ist hier klarer, als viele erwarten. Ein Cochrane-Review zur Behandlung vorstehender Oberkieferfrontzähne zeigt, dass eine frühe zweiphasige Behandlung gegenüber einer einphasigen im Jugendalter keinen zusätzlichen Vorteil bringt. Die eine Ausnahme ist das Risiko für Zahnunfälle: Es sinkt messbar, wenn früh behandelt wird. Der Altersgipfel für Frontzahnverletzungen liegt zwischen sieben und elf Jahren, Jungen trifft es rund dreimal häufiger als Mädchen. Steht die Frontzahnstufe Ihres Kindes deutlich vor, ist eine frühe Behandlung also sachlich begründet. In allen anderen Fällen setzen wir eine lose Zahnspange nicht früher ein als nötig und sagen Ihnen offen, wenn abwarten die bessere Entscheidung ist.
Wie läuft der erste Termin beim Kieferorthopäden in München ab?
Sie melden sich am Empfang an, bekommen Kaffee oder Wasser und füllen die Anamnese am iPad aus. Die Assistenz klärt Ihr Anliegen vorab, damit der Behandler informiert in den Raum kommt. Kinder beraten wir dabei in einem eigenen, kleineren Zimmer, nicht im großen Behandlungsraum. Das Gespräch steht am Anfang, danach folgen die Untersuchung und der Intraoralscan, der rund drei Minuten dauert und ohne Abformmasse auskommt. Besteht eine Indikation, schließt sich die Anfangsdiagnostik direkt an, sodass Sie für Röntgen und Auswertung nicht noch einmal kommen müssen. Terminiert ist eine halbe Stunde, das Gespräch selbst dauert meist fünf bis fünfzehn Minuten. Als Kieferorthopäde München mit Kassensitz behandeln wir gesetzlich und privat Versicherte sowie Selbstzahlende. Wer einen Kinderkieferorthopäden in München sucht: ortholoft ist eine reine Fachpraxis für Kieferorthopädie, die Erstberatung ist für gesetzlich Versicherte und Selbstzahlende kostenfrei, und für die Kinderorthopädie in München-Schwabing brauchen Sie keine Überweisung.
